Schrift: größer/kleiner
Inhaltsverzeichnis
Sie sind hier: www.kommern.lvr.de > Freilichtmuseum > Tiere im Museum > Tier des Jahres 2009
Die Blätter werden langsam gelb und beginnen zu fallen, der Wind wird immer kälter und das Gras schmeckt auch nicht mehr so gut, wie im Frühjahr. Henry, seine Mama Layla und Glankuh Andrea verbringen ihren letzten Monat vor dem Winter auf der Weide und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Henry beeilt sich noch etwas frisches Gras zu futtern, bevor es in den Wintermonaten wieder nur Heu und Rüben gibt.
Der normale Alltag wird heute allerdings unterbrochen, denn Patentante Simone Lenz nutzt den ersten Tag der Herbstferien, um Henry einen Besuch abzustatten. Nach kurzer Zeit lässt Henry seine Patin wieder an sich heran.
Auch Mama Layla bekommt ihre Streicheleinheiten und genießt sie sichtlich. Die Tiere bekommen inzwischen ein dickeres Winterfell, damit sie vor der Kälte besser geschützt.
Henry ist inzwischen schon ein richtiger kleiner Bulle geworden. Museumslandwirt Jürgen Pick erklärt, dass er bald kastriert werden muss, da er ja im Museum irgendwann auch einmal vor den Karren gespannt werden soll und dazu zahm werden muss.
Dabei weiß Henry gar nicht, was er meint, denn zahmer als so geht doch gar nicht, oder? Ruhig steht er neben seiner Patin und lässt sich verwöhnen. Doch leider wird er nicht mehr lange so zutraulich sein, daher wird es unumgänglich sein, aus Henry einen Ochsen zu machen. Dann bietet ihm das allerdings den Vorteil, dass er öfter mal das Museum erkunden kann, wenn ihn einer der Landwirte vor den Karren gespannt hat.
Bis dahin ist es allerdings noch ein langer Weg, denn Henry muss erst einmal lernen, wie es ist, wenn man eingespannt wird. Doch heute ist erst einmal der Besuch von Frau Lenz wichtig und am Ende des Besuchs möchte er seine Patentante gar nicht mehr weglassen, denn die krabbelt so schön...
