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Nun ist es soweit, nach vielen sehr schönen und kreativen Namenseinsendungen hat das kleine Kälbchen der seltenen Glan-Donnersberger-Rinderrasse, das am 4. Januar im LVR-Freilichtmuseum Kommern geboren wurde, endlich einen Namen: Der Kleine heißt „Henry"! Unter mehreren hundert Einsendungen ist dieser Name am häufigsten vorgeschlagen worden und verweist die Namen „Hannibal" und „Hugo" auf ihre Plätze. Wie auch schon der Name seines Vaters Helge beginnt „Henry" mit einem H, wie es in der Tierzucht üblich ist. Das LVR-Freilichtmuseum Kommern möchte sich für die rege Beteiligung und die zahlreichen Vorschläge herzlich bedanken. Neben typisch rheinischen Namen wie etwa Hannes, waren auch kreative Neuschöpfungen wie Helgladon – für Helge Glan Donnersberger –, Hanniglänchen oder Helay – für Helge und Layla – dabei.
Für ein Jahr wird Frau Simone Lenz Patin von Henry sein. Sie hatte diesen Namen vorgeschlagen und wurde unter den Einsendern als Gewinner ausgelost. Ein Jahr lang kann sie nun ihr Patentier regelmäßig besuchen und verfolgen, was es im Museum erlebt.
Auch für die zahlreichen anderen Tiere des Museums – oder ab 2010 auch für Henry - können Sie sich beim Förderverein des Museums für eine Patenschaft bewerben, mit der Sie für ein Jahr die Futtermittel und Pflegekosten für das Tier übernehmen. mehr>>
Henry ist mittlerweile knappe vier Wochen alt und hat bisher schon große Fortschritte gemacht. Er ist deutlich gewachsen und steht schon richtig gut auf den Beinen. Henry hat bereits vier Tage nach seiner Geburt seine Ohrmarken bekommen, diese wird er jetzt sein Leben lang behalten.
Bei den momentanen eisigen Temperaturen bleibt Henry mit seiner Mutter Layla noch im Stall und wird für die Besucher erst Anfang Mai zu sehen sein. Die Vorrausetzungen für einen guten Start des Lebens auf der Weide sind das Gras und das Wetter. Das Gras muss schön saftig grün sein, damit Henry sich auch gut satt essen kann. Es darf natürlich nicht zu kalt und nicht zu warm sein, denn der Kleine ist noch nicht vorbereitet genug um mit zu heißen oder zu kalten Wettersituationen auszukommen. Aber auch diese Sachen lernt er mit der Zeit. Schließlich hat er auch eine erfahrene Mutter an seiner Seite.
Zur Zeit wird Henry noch von Layla mit Milch versorgt, dies wird auch noch weitere vier bis fünf Monate so weiter gehen bis er mit festen „Mahlzeiten" anfängt. Sobald er alt genug ist bekommt er wie die großen Kühe auch die leckeren Gräser, Getreide, Rüben oder auch Heu, Getreideschrot und natürlich auch Kraftfutter damit er groß und stark wird.
Am 4. Januar 2009 wurde im LVR-Freilichtmuseum Kommern ein neues Kälbchen der seltenen Glan-Donnersberger Rinder geboren. Das Museum beteiligt sich seit über 20 Jahren an der Rückzüchtung der ausgestorbenen Rinderrasse. Mutter Layla und das Kalb sind wohlauf. Jetzt braucht der süße Fratz nur noch einen Namen und dafür bittet das LVR-Freilichtmuseum Kommern um Ihre Mithilfe. Da es ein männliches Kalb ist, muss der neue Name wie der des Vaters Helge mit „H" beginnen.
