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Am letzten Juniwochenende traute Henry seinen Augen kaum. Er stand nichtsahnend auf seiner Weide mit Mama Layla und Glankuh Andrea, die am Donnerstag ihren 22. Geburtstag gefeiert hatte. Doch Samstagvormittag staunte Henry nicht schlecht, als plötzlich ganz
viele fremde Ochsen und Kühe durchs Museum zogen. Es fand ein Internationales Ochsentreffen statt, das mit einem Corso durchs Museum eröffnet wurde.
Das war aber nun eine Überraschung. Es gab noch mehr so kleine Kühe und Bullen wie ihn. Henry dachte immer alle Kühe seien groß, so wie Mama. Sie sahen nur ein wenig anders aus, wie etwa das rote Höhenvieh, das eben eine andere Fellfarbe hat.
Und es gab auch noch mehr von seiner Sorte. Auch eine andere Glankuh mit ihrem Kalb war gekommen und präsentierte sich den Besuchern. Sie und das Kälbchen waren allerdings deutlich dunkler gefärbt. Die Fellfarben bei dieser Rasse variieren von erbsengelb bis
rotbraun.
Und dann war es auch für Henry soweit einen Ausflug zu machen. Mama Layla und er wurden zum Museumsschmied Dieter Knoll gebracht. Er demonstrierte an Layla, dass früher auch Ochsen und Kühe mit Tritteisen beschlagen wurden, weil sie ja etwa als Fahrkühe eingesetzt wurden. Henry war froh, dass er diesmal nicht beschlagen wurde. Das war ihm nicht so ganz geheuer...
