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Die Weiße Deutsche Edelziege hat eine weiße Farbe, leichte Pigmentflecken an Nase, Ohren und Euter. Es gibt hornlose und gehörnte Tiere, die Behaarung ist kurz und glatt. Sie ist nicht anspruchsvoll im Futter und trotzdem langlebig mit einem kräftigen Körperbau und bringt eine gute Milchleistung. Sie ist aus weißen deutschen Ziegen und einer Kreuzung mit Schweizer Saanenziegen hervorgegangen.
Ziegen wurden oft als „Kuh des kleinen Mannes" bezeichnet, da sich nicht jeder eine Kuh leisten konnte. Hauptnutzen der Ziegen war ihre Milch und ihre Felle. Ziegenmilch galt für Säuglinge oder Kranke als besonders empfehlenswert. Die Ziegen wurden ebenfalls „Bergmannskuh" genannt, wurden aber auch von Arbeitern, kleinen Angestellten oder Beamten gehalten, um die Haushaltskasse zu entlasten. Die genügsame Ziege konnte fast überall Futter finden und wurde zumeist beim Hüten der Obhut von Kindern oder alten Leuten überlassen.
